404 Fehlerseiten optimieren lohnt sich

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404 Fehlerseiten optimieren lohnt sich

404

Sogenannte 404-Fehlerseiten erscheinen dann, wenn ein Besucher eine Seite aufruft, die es gar nicht oder nicht mehr gibt. Dies kann z.B. wegen einem Schreibfehler passieren, oder durch eine frühere Verlinkung, die jetzt nicht mehr gültig ist.

Sehr oft führt eine 404-Fehlerseite dazu, dass der Besucher die Seite verlässt. Er hat schliesslich nicht gefunden, was er erwartete und sucht nun höchstwahrscheinlich sein Glück andernorts. Meistens wird diesen Seiten keine Aufmerksamkeit geschenkt, so dass sie langweilig daherkommen. Damit dies nicht geschieht, gibt es ein paar Tricks.

[notification]Der HTTP-Statuscode „404 not found“ bedeutet, dass die angeforderte Resource (Seite) vom Server nicht gefunden werden konnte. Es ist einer von insgesamt 24 Fehlercodes, die im HTTP-Standard definiert sind.[/notification]

Tipps & Tricks zur Optimierung von 404-Fehlerseiten

  • Zuerst einmal sollte das typische „page not found“ beseitigt werden. Auf deutschen Seiten ist es ohnehin nicht angebracht, plötzlich englisch zu schreiben. Und auch sonst kann man den Besucher viel höflicher darauf aufmerksam machen. Ein „Entschuldigung, diese Seite existiert leider nicht.“ tönt doch schon viel besser.
  • Zusätzlich kann man diese Nachricht noch mit einem Bild unterstützen. Im Idealfall ein lustiges Bild, dass etwas ablenkt vom Ärger über die nicht-gefundene Seite.
  • Die 404-Fehlerseite sollte ausserdem mit einem Suchformular ergänzt werden. So kann man gleich eine Alternative oder eine andere Schreibweise ausprobieren. Und vor allem: man wird aufgefordert etwas zu tun.
  • Wichtige ehemalige Seiten sollten direkt mit einer Umleitung versehen werden. Vielleicht hat man ja das Kontaktformular von der Seite /contact/ auf /kontakt/ verschoben. Hier lohnt sich eine Umleitung auf jeden Fall, zumal der Besucher offenbar ein Anliegen hat oder sogar einen Abschluss tätigen möchte!
404 Fehlerseite

404 Fehlerseite am Beispiel von 20min.ch

404-Fehlerseiten in Webmaster Tools überprüfen

Ganz allgemein sieht es Google natürlich nicht gern, wenn Fehlerseiten vorhanden sind. Denn damit verliert die Website an Relevanz, weil der Besucher ja nicht das vorfindet, was er erwartet. Damit es also gar nicht erst zu 404-Fehlerseiten kommt, oder dass diese möglichst reduziert werden, bietet Google Webmaster Tools eine praktische Funktion. Unter „Crawling-Fehler“ werden URL-Fehler aufgelistet. Man kann dort also sehen, welche Seiten früher einmal vorhanden waren und jetzt nicht mehr. Diese könnte man nun zum Beispiel mit einer Umleitung – ein sogenannter 301-Redirect – auf eine neue Seite, eine übergeordnete Kategorie oder zumindest auf die Startseite umleiten.

Ein paar kreative Beispiele von 404-Fehlerseiten gibt es hier:
http://www.hongkiat.com/blog/60-really-cool-and-creative-error-404-pages/

 

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