Jahresrückblick 2014 vom WordPress Plugin Jetpack

Jahresrückblick 2014 vom WordPress Plugin Jetpack

Zum Jahresabschluss bietet das WordPress Plugin „Jetpack“ einen Jahresrückblick über die Website an, wo es im Einsatz ist.  Ich habe mal unter die Lupe genommen, was ma da so für Erkenntnisse erhält.

Jahresrückblick vom WordPress Plugin JetpackJetpack zählt für viele Webmaster zu den Pflicht-Plugins einer WordPress Installation. Es enthält rund 30 Features, die man aktivieren kann. Unter anderem zählt ein Statistik-Tool dazu, und genau von dort werden die Infos für den Jahresrückblick herbeigezogen. Angezeigt werden natürlich nur die Daten seit Installation von Jetpack. Da ich das Tool bei meiner Fotografen-Website Roman Beer Fotografie installierte, gelten die nachfolgenden Zahlen für diese Plattform. Folgende Informationen werden präsentiert.

„erfreuliche Zahlen“

– Zuerst gibt es mal eine Info über die Anzahl Besucher der Website. Dies wird verglichen mit der New Yorker U-Bahn, welche offenbar 1200 Besucher fast. Die beiden Zahlen werden ins Verhältnis gesetzt und ich erfahre, dass für alle Besucher der Website 6 New Yorker U-Bahn-Farten nötig gewesen wären. Zum Vergleich: Bei Google Analytics wäre es eine Fahrt weniger gewesen. Aber ok. Die Analyse-Tools sind ja bekanntermassen allgemein sehr unterschiedlich.

– Der „geschäftigste Tag des Jahres“ wird ebenfalls ausgewiesen. Es war dies bei mir der 29. November, und zwar mit 281 Besuchern.

„Posting Verhalten“

Kalenderansicht der Blog-Posts– In einer Kalenderübersicht werden die Tage farbig markiert, an denen ein Post veröffentlicht wurde. Ich war wohl nicht allzu fleissig mit publizieren. Aber die Übersicht find ich trotzdem ganz nett.  Zudem wird der „beste Tag“ erwähnt, also der Tag mit den meisten Posts. Bei mir war dies der Mittwoch & Donnerstag.

„Attraktionen in 2014“

Als „Attraktionen“ werden die 5 meistbesuchten Seiten aufgelistet. Diese Info beobachte ich allgemein sehr stark. Auch hier gibt es leichte Unterschiede zu Google Analytics.

„Wie haben sie dich gefunden?“

Die 5 Top-Referrals, also die Backlinks, die den meisten Traffic bringen, werden ausgewiesen. Es wird mir nochmals vor Augen geführt, das Facebook eine wichtige Traffic-Quelle ist. Also doch…

„Woher kamen Sie?“

Das „woher“ ist geografisch gemeint. Es wird eine Weltkarte gezeigt und die häufigsten Länder farbig hervorgehoben. In dem speziellen Fall meiner Website ist es klar, dass die meisten Besucher aus der Schweiz kommen. Der Informationsgehalt dieser Angabe ist also eher bescheiden.

Fazit:

Nun, natürlich haben wir alle (oder?) auch Google Analytics im Einsatz, was ganz andere Datenberge zur Verfügung stellt und Details in viel tieferen Ebenen ermöglicht. Wer sich mit Web Analyse beschäftigt, wird (hoffentlich) die wichtigsten Kennzahlen kennen und von diesem Rückblick nicht allzu überraschende Fakten zur Kenntnis nehmen. Aber vielleicht ist genau das der springende Punkt: das Wesentliche, Reduced to the max, noch einmal vor Augen geführt. Denn nach all den Detailanalysen unter dem Jahr sieht man vor lauter Bäumen vielleicht bald den Wald nicht mehr. Insofern fand  ich das ganz nett, nochmal die Basics des Jahres vor Augen geführt zu haben. Ganz nebenbei ist es ganz schick aufgemacht, etwas Info-Grafik-mässig. Aber eben vor allem ganz reduziert auf ein paar wenige Kennzahlen. Insofern: Danke, und Daumen hoch!

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